Die Verkehrsunternehmen im HVV führen regelmäßig Fahrgastzählungen in ihren Fahrzeugen durch und berechnen aufgrund dieser Stichproben die Fahrgastzahlen in einem Jahr (Hochrechnungen).
Die Zahl der gezählten Fahrgäste ist wesentlich höher als die Einwohnerzahl im Verbundraum. Wie kommt das? Wer im HVV unterwegs ist, ist meistens mehr als einmal Fahrgast: Er fährt z. B. morgens mit dem Bus zur S-Bahn, steigt dann von der S-Bahn in die U-Bahn um und fährt am Abend auf die gleiche Weise zurück. So kann eine Person gleich mehrmals Fahrgast sein. Die verschiedenen Unternehmen zählen also nicht die einzelnen Personen, sondern die so genannten „Beförderungsfälle“, denn sie müssen ihr Angebot auf die Anzahl der Fahrten ausrichten, die die HVV-Benutzer im Verbundraum zurücklegen.
Von den 3,3 Millionen Einwohnern im Verbundgebiet des HVV nutzen täglich 738 000 (= 22 %) Einwohner den HVV. Da diese mehrmals am Tag mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln fahren, sind sie aber viel häufiger „Fahrgäste“.
An einem durchschnittlichen Werktag beträgt die Zahl der HVV-Fahrgäste etwa 2 Millionen.
Im Jahr 2009 betrugen die Fahrgastzahlen sogar schon 656 Mio. und die Einnahmen 589 Mio. Euro.
Quelle: Pressemitteilung des HVV vom 27.05.2010