Nachhaltige Mobilität

Das Mobilitätsverhalten der Menschen ist nachhaltig, wenn die Mobilitätsbedürfnisse heutiger und kommender Generationen befriedigt werden können, ohne die Lebensgrundlagen, unsere natürliche Umwelt, zu gefährden.
Nachhaltige Mobilität bedeutet, wo immer möglich umweltbelastenden Verkehr zu vermeiden sowie Verkehr auf umweltfreundliche Verkehrsmittel und -wege zu verlagern, kurz: die Mobilität umweltverträglicher zu gestalten.
Das heißt: Die unerwünschten Folgen des Verkehrs wie die Emissionen von Schadstoffen (auch CO2 -Emissionen), der Abbau von Energieressourcen, Schall/Lärm und auch der Verbrauch von Flächen und Wasser müssen reduziert werden.
(Definition nach: Nachhaltige M. – Neue Ansätze in der Verkehrswissenschaft)

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Nachhaltige Mobilität bedeutet, dass wir die Mobilität sichern müssen, ohne unsere Umwelt und damit unsere Zukunftsfähigkeit aufs Spiel zu setzen. Dies geht vor allem zu Fuß, mit dem Rad und mit Bus und Bahn!

  1. Busse und Bahnen sind Vorreiter beim Einsatz umweltfreundlicher Technologien (Rußfilter, Erdgasbusse, Busse mit Hybridantrieb, Wasserstoffbusse) und senken damit bspw. die Feinstaubbelastung.
  2. Nur mit Bussen und Bahnen kann Deutschland die Ziele des Kyoto-Protokolls erfüllen, d.h. den Ausstoß von Kohlendioxid CO2 bis 2012 um 12 % senken (verglichen mit 1990). Handel und Gewerbe haben ihren CO2-Ausstoß um 34 % gesenkt, der Verkehr hat aber um 14 % zugelegt!
  3. Busse und Bahnen verbrauchen pro Person weniger Kraftstoff als das Auto (Bus: 1 Liter pro Person, Auto: 6 Liter pro Person).

(Günter Elste, Präsident des Verbandes deutscher Verkehrsunternehmen VDV, in: vorwärts 07/2005)
 

Es herrscht Einigkeit darüber, dass Mobilität gesichert werden soll bei möglichst geringen Umweltbelastungen. Angestrebt wird eine Entwicklung, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und soziale Sicherheit mit der langfristigen Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen in Einklang bringt.
 

Leitlinien „Nachhaltige Mobilität“

  • Verkehr soll so weit wie möglich vermieden werden.
  • Es sollen in erster Linie umweltfreundliche Verkehrsmittel genutzt werden (Stärkung des Fußgänger- und Radverkehrs, Optimierung des ÖPNV und des Fernverkehrs).
  • Die Verkehrsinfrastruktur und die Verkehrsmittel sind technisch weiterzuentwickeln und zu optimieren (Erdgas und solarer Wasserstoff, Verringerung des Energieverbrauchs).
  • Der Güterverkehr soll auf die Schiene und auf Wasserstraßen verlegt werden.
  • Verbesserung des Umweltschutzes beim Flugverkehr
  • Werbung für umweltfreundliche Mobilität und umweltschonendes Fahrverhalten
     

Umweltziele:

  • Reduzierung der Klimagase, insbesondere:
  • Reduzierung der Luftschadstoffe
  • Reduzierung der krebserregenden Stoffe (Ruß/Feinstaub)
  • Reduzierung des Verkehrslärms
  • Verringerung des zusätzlichen Flächenverbrauchs

(Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit www.bmu.de)
 

Weitere Informationen:

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