Hamburg ist ein Gebiet mit hohen Pendlerströmen; mit seinem Seehafen und dem Flughafen ist Hamburg Umschlagplatz für viele Waren- und Gütertransporte. Hamburg ist Durchgangsstation für Reisende und Transporte und seit 1989 nicht nur das „Tor zum Norden“, sondern auch das „Tor zum Osten“. Das ist eigentlich recht schön für eine Großstadt, aber leider ist Hamburg durch seine Lage an der Elbe ein Nadelöhr für den Verkehr. Von Süd nach Nord und umgekehrt – alle müssen über die Elbe: über die Elbbrücken oder durch den Elbtunnel. Nur über die Elbbrücken kann man mit der Fernbahn oder der S-Bahn Hamburg erreichen. Der Elbtunnel ist dem Autoverkehr vorbehalten. Die „Einfallstraßen“ aus dem Umland in die City gleichen Flaschenhälsen, vor denen sich in Stoßzeiten große Staus aufbauen.
Täglich fahren auf Hamburgs Straßen etwa 1 200 000 Kraftfahrzeuge: auf den Haupteinfallstraßen jeweils 30 000 bis 70 000, auf den Autobahnen über 100 000.
Die Hauptbelastung geht dabei vom Berufsverkehr und vom Freizeitverkehr aus.
Das Verkehrsaufkommen in Hamburg hat Im Zeitraum von 1990 bis ca. 2000 vor allem auf den Autobahnen, den Ring- und Tangentialstraßen zugenommen. In der Hamburger City ist das Verkehrsaufkommen im gleichen Zeitraum um ca. 7 bis 13 Prozent zurückgegangen. Außerdem ist seit 2000 ein kontinuierlicher Rückgang des Gesamtverkehrsaufkommens in Hamburg zu beobachten. Dieser spiegelt die zum Teil deutlichen Rückgänge der Verkehrsbelastung in der City, der Kernstadt und auf den Stadtstraßen wieder, jedoch auch die in diesem Zeitraum weitgehend gleichbleibende Belastung der Autobahnen und der Ring- und Tangentialstraßen.