In so genannten Öko-Bilanzen werden alle Umweltauswirkungen bspw. verschiedener Verkehrsmittel von der Produktion der Fahrzeuge über ihre Nutzung bis zur Entsorgung berechnet. Verglichen werden können so z.B. die Wirkungen der Nutzung von Fahrrad, Bus, Bahn und PKW mit Katalysator. Untersucht werden Bereiche wie Energiebedarf, Luftverschmutzung, CO2-Emissionen, Flächenbedarf und Unfallrisiko.
In dem Schaubild ist die Umweltbelastung des Fahrrades als 1 gesetzt, die anderen Verkehrsmittel werden dazu in Relation gesetzt.
Quelle: UPI-Bericht 41, Heidelberg 1997 und Stuttgart mobil 1997
Foto: Deutscher Verkehrssicherheitsrat
CO2-Emissionen der Verkehrsträger
Quelle: HH2 - Hamburg kommt an mit Wasserstoff, Unterrichtsmaterialien, Hrsg.: Hamburger Hochbahn
Die Öko-Bilanz spricht für Bus und Bahn, insbesondere aber für Zu-Fuß-Gehen und Radfahren. Die Verkehrsunternehmen versuchen die Fahrzeuge weiter zu verbessern, ihren Schadstoffausstoß zu senken. Busse im HVV fahren mit schwefelfreiem Kraftstoff und werden mit Rußfiltern ausgerüstet. Es wird in neue Antriebstechniken (Erdgasbus [1], Wasserstoffbus [1]) investiert. Die Reparaturwerkstätten und Wartungsanlagen werden nach ökologischen Gesichtspunkten betrieben, z. B. mit Wasseraufbereitungsanlagen.
In einigen Städten Deutschlands, zum Beispiel im Ferienort Oberstdorf, fahren in den sonst autofreien Innenstädten Elektrobusse.
HD = Heidelberg / HSB = Heidelberger Stadtbahn
[3]