Der Begriff „Nachhaltigkeit“ kommt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. Er besagt, dass der Verbrauch von Gütern (Abholzung von Bäumen) nicht größer als deren Regenerationsrate (Nachwachsen der Bäume) sein darf, der Bestand muss bewahrt werden.
Es darf nur so viel gefällt werden, wie auch nachwächst.
Später ist der Begriff auf andere Bereiche übertragen worden, man spricht von „nachhaltiger Entwicklung“ und meint damit „eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre Bedürfnisse nicht mehr befriedigen können“.
Das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung bedeutet also: Von allen Umweltgütern wird nicht mehr verbraucht als auch wieder erneuert wird.
In Rio de Janeiro [1] auf der „Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen“ 1992 wurde von 180 Staaten die so genannte Agenda 21 [1], das Aktionsprogramm für eine nachhaltige Entwicklung –„sustainable development“ – beschlossen.
"Sustainable development" trifft den Kern des Anliegens besser als der deutsche Begriff der „nachhaltigen Entwicklung“. "Sustainable" heißt nämlich "tragfähig".
Somit ist eine „ökologisch-tragfähige“ oder „zukunftsgerechte“, „dauerhaft-umweltgerechte“ Entwicklung gemeint.
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