Verkehrsunfälle sind die spürbarsten Risiken, die vom Straßenverkehr ausgehen.
Im Jahr 2010 wurden in Deutschland 288 287 Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden registriert, 3 651 Menschen wurden getötet, 371 140 Menschen wurden verletzt. Damit sind im Jahr 2010 so wenige Menschen wie noch nie seit 1950 in einem Jahr auf Deutschlands Straßen ums Leben gekommen.
Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland; http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Na... [1]
In Hamburg sieht die Bilanz für das Jahr 2010 so aus:
Quelle: Behörde für Inneres und Sport, Hamburg. Verkehrsunfallzahlen 2010; http://www.hamburg.de/vu-zahlen-np/ [2]
Besser gesicherte Autos (ABS, Seitenaufprallschutz, Airbags) haben zum Rückgang der Verunglücktenzahlen beigetragen. Auch die medizinische Versorgung der Verletzten ist verbessert worden.
Dennoch sind die Risiken, im Straßenverkehr zu verunglücken, noch sehr hoch, besonders für Kinder. Am häufigsten verunglücken Kinder als Radfahrer, an zweiter Stelle als Mitfahrer im Pkw, dann als Fußgänger.
51 % der Unfälle mit Kindern wurden von Erwachsenen bzw. Jugendlichen verursacht.
Quelle: © Gesundheitsberichterstattung des Bundes, http://www.gbe-bund.de [3] (2009-06-29)
Kleinere Kinder sind noch nicht in der Lage, das komplizierte Verkehrsgeschehen zu überblicken und in allen Situationen die Verkehrsregeln zu beachten. Ältere Kinder überschätzen oft ihr Können.
In Hamburg sank die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern seit 2005 um fast 28%. Auch wenn nach amtlicher Statistik heute drei- bis viermal weniger Kinder verunglücken als früher, sind diese Rückgänge von Kinderunfällen in den letzten Jahren noch kein Beweis für mehr Sicherheit auf den Straßen. Denn Kinder sind heute viel seltener und kürzer im Verkehr unterwegs als früher.
Quellen:
Behörde für Inneres, Hamburg (2009-07-10)
Behörde für Inneres, Hamburg; http://www.hamburg.de/contentblob/2825848/data/vu-zahlen-praesentation-d... [4]
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